Netzwerk Wiedereinstieg

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Flexible Arbeitszeiten-

Gewinn für Unternehmen und Beschäftigte

 

Das Projekt Netzwerk-Wiedereinstieg hatte am 28.Januar 2010 zu einem Vortrag ins  Mehrgenerationenhaus eingeladen. Besonders angesprochen waren kleine und mittelgroße Unternehmen und Freiberufler, um sich über Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung zu informieren. 

Zunächst begrüßte Andrea Barie die Anwesenden aus Limburgerhof und dem Umland und stellte kurz die Ziele des Projektes Netzwerk-Wiedereinstiegs vor. Danach referierte Uta Hemmerich-Bukowski, Beraterin der ZeitZeichen Informationsstelle, umfassend und kompetent über flexible Arbeitszeitmodelle. Sie betonte die Wichtigkeit von familienorientierten Arbeitsbedingungen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen könnten eine familiäre Unternehmenskultur schaffen und damit einen Vorteil haben in der Konkurrenz um qualifizierte Mitarbeiter. Die Vorteile wären eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch motivierte Mitarbeiter, eine Verringerung ihrer Kosten, da weniger Überstunden anfallen sowie eine reduzierte Mitarbeiterfluktuation. Die Vorteile zeigten sich gerade jetzt in der Wirtschaftskrise. Die Arbeitszeit kann zum Beispiel eng an Schwankungen des Arbeitsumfangs angepasst werden. Familienorientierte Unternehmen sollten diese Vorzüge gezielt bewerben, um motivierte Mitarbeiter anzuziehen. Sind Mitarbeiter und Unternehmensleitung über flexible Lösungen im Einklang, schaffe dies ein positives Betriebsklima.

In der anschließenden, lebhaften Diskussionsrunde, die von Monika Haber moderiert wurde, stellte Alfred Schultheiß aus der Sicht eines Großunternehmens deutlich heraus, dass alle vorgestellten Modelle heute schon umgesetzt werden, weil sie vorteilhaft  für das Unternehmen sind. Auch Georg Kiefer, als Unternehmer, und Regina Schultheiß aus der Sicht der Kommunen führten aus, dass innovative Arbeitszeitmodelle heute schon weit verbreitet sind.

 


 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 19. Februar 2010 um 09:29 Uhr
 


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